Interview mit (m)einer Mutter

Zwei Frauen, zwei Leben 

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Zwei Frauen der Kriegsgeneration werden von ihren Töchtern, den sogenannten Kriegsenkeln, interviewt.

Ihr Leben, ihre Liebe(n), ihre Träume und die Frage, wie sehen ihre Ziele jetzt aus. Unsere Mütter, das sind Frauen, die groß wurden zwischen einem Bombenangriff und der Flucht, die in den Häuserruinen fangen spielten, die die ersten Schulbesuche mit selbst gemachten Schuhen aus Metall und einem Pausenbrot aus Abfallresten bestritten, die sich heimlich in ihren Zimmern mit Männern trafen und die das ausklingende Patriarchat für uns zu überwinden suchten.


 

Kindheit

Hellah

Hellah, geboren 1936 in Steyr, einer kleinen Stadt in Oberösterreich, Tochter eines Schuldirektors und einer Zahntechnikerin wuchs in gutbürgerlichen Verhältnissen auf. Doch hinter der Fassade der kleinbürgerlichen Sicherheit lauert Verrat, Hass und Tod. Ihr Vater, der die Familie verlässt, hinterlässt eine schmerzliche Lücke in ihrem Leben. Und auch wenn sie sich als Kind darüber gegrämt hat, wird sie es ihm später gleich tun.
Aufgewachsen mit Kunst und Kultur versucht sie erst den bürgerlichen Weg ihrer Eltern fortzusetzen, um sich dann doch zu befreien. Sie heiratet zunächst einen Arzt, lebt eine symbiotische Ehe und zieht drei Kinder groß. Nach 25 Jahren verlässt sie ihren Mann und ihre Kinder und stürzt sich in das vermeintliche, versäumte Leben. Junge Männer, Tanz, Malerei und Musik. Doch man kann niemals vor sich selbst weglaufen. Als Gefangene ihrer Generation schafft sie den Weg nicht allein  in die so ersehnte Selbstbehauptung, der Rechtfertigung ihres Ausbruches.
 


Nanny

Nanny, geboren 1940 in Erfurt. Sie ist die Tochter eines Cellisten und einer Clownin. Aufgewachsen im Varieté, auf den sogenannten Brettern, die die Welt bedeuten. Sie wird im Zirkusmilieu mit strengen Regeln konfrontiert, wie man sich als Mädchen und als Frau zu verhalten hat und wird erfahren, dass man den engen Kreis der Familie nie verlässt. Ihr Vater, der durch den Krieg lange abwesend war, bleibt ein Antipode in ihrem Leben. Der, der alles bestimmt, dem blind gefolgt werden muss, auch wenn man selbst weiß, wie es besser wäre.  Sie sucht im Leben das Heim aus Sicherheit und Häuslichkeit und wird einen Mann finden, dem sie ebenfalls blind folgt und der ihr Leben für sie in die Hand nimmt und gestaltet. Durch die im Alter auf sie zu kommenden körperlichen Einschränkungen, geschuldet aus ihrer Artistenkarriere, scheint sie jetzt gefangen an Haus und Heim. Die Sehnsucht, dem gegenwärtigen Zustand zu entfliehen, widerspricht dem jahrelangen, konsequenten Befolgen fremdbestimmter Lebensstruktur.
 

Die Filmemacherinnen

Claudja Porpaczy & Yvonne Hotz
Claudja Porpaczy wurde in Wien geboren. Dort machte sie ihre Bühnenreifeprüfung. Schauspiel und Gesang studierte sie sowohl in Wien, als auch in München. Sie wirkte in Österreich und Deutschland in vielen Theater-und Musicalproduktionen mit: u.a. als Atala in "Häuptling Abendwind", als Robin in "Godspell", in "Jesus Christ Superstar" und im "Hundertwasser-das Musical" von Konstantin Wecker.
Außerdem arbeitete sie als Schauspielerin unter der Leitung des Regisseurs George Tabori.
Unter anderem stand sie für die Kinofilme "Vienna" von Peter Gersina und für "Die Arbeitersaga" von Peter Turrini  vor der Kamera.
Sie arbeitete viele Jahre im Kindertheater-Bereich,
auch unter der Regie des weltbekannten Clowns Peter Shub  spielte sie in einem 2 Personen-Clownsstück für Kinder.
Claudja Porpaczy führt heute auch Regie im Bereich Film und Fernsehen.
Aktuell ist sie an der Bayerischen Staatsoper in "Falstaff" und in mehreren TV Serien im Fernsehen als Schauspielerin zu sehen. Ausserdem spielt sie seit 10 Jahren Hauptrollen in einigen Stücken des "Theater auf Tour" und  des Theaters "Zimt & Zyankali".
Durch ihre Weiterbildung als Körpertherapeutin hat sie die letzten 20 Jahre viele Menschen unterstützt und ihnen geholfen neue Potenziale frei zusetzten.
Claudja ist glückliche Mama einer mittlerweile 18 jährigen Tochter und lebt in München.
www.claudjaporpaczy.de

 

Yvonne Hotz hat durch ihre Oma, die bereits als Clownin durch die Lande zog, das Varieté im Herzen mitbekommen. An der Hamburger Stage School of Music Dance and Drama studierte sie Gesang, Tanz und Schauspiel.
Aktuell stand sie mit Katrin Bauerfeind vor der Kamera  für deren Serie - Bauerfeind, die Show zur Frau. Sie durfte für Christoph Süß mit Max Uthoff und Christian Springer für die aktuelle  Ausstellung "Tempo Tempo" in Regensburg in einem kleinen Kinofilm mitspielen. 
Als festes Ensemblemitglied am Nordharzer Städtebundtheater stellte sie ihr Talent mit Rollen wie der Maria aus "Linie 1", Minna aus Lessings "Minna von Barnhelm" oder der der Kurtisane aus Shakespears "Komödie der Irrungen" unter Beweis. Durch ihre Weiterbildung als Filmemacherin arbeitete sie dann als Autorin, Moderatorin und Cutterin am Comedy- Internet- Format TV-Today für die Zeitschrift TV-Today.
In Serien wie „Die Dreisten Drei“, „Die Abenteuer des Prof. Capellari“ ,

„Alles außer Sex“ ?oder „Ich bin Boes“ wirkte sie in vielen Rollen mit.

 Yvonne Hotz absolvierte ihre Ausbildung an der

HUMBOLDT- VIADRINA of Governance den Master of Public Policy. Des weiteren hat sie als Mediengestalterin  für Bild und Ton  diverse Filmclips für Internetplattformen erstellt. Wie zum Beispiel für das Social Entrepreneur Projekt meinekleinefarm.org
oder die Soziale Plattform betterplace lab
www.yvonnehotz.de

Interview mit den Filmemacherinnen

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"Kindheit war schon immer ein gefährlicher Ort, selten verlässt ihn jemand unbeschadet."( Katharina Ohana)
Wir haben uns aufgemacht mit diesem Film und einer Serie den Dämonen im Wald  entgegenzutreten!